top of page

Comprehensive dental care and regular visits to the pediatric dentist are important at every age—whether your child is a toddler, in preschool, at school, or a teenager. But what makes preventive care truly effective? What should parents watch for at each stage? How can you recognize chalky teeth? When should a child first see an orthodontist, and is teeth correction still possible in adulthood?

Here, you’ll find valuable information and plenty of tips for your family.

Babies & Toddlers

  • Wie kann ich Zahn- und Kieferfehlstellungen vorbeugen?

    Babys und Kleinkinder lieben Schnuller, Nuckelflaschen oder wahlweise den Daumen. Wer denkt beim Anblick eines süßen Babys mit seinem Schnulli schon an eine Kieferfehlstellung oder gar an eine möglicherweise notwendige Zahnkorrektur mittels Zahnspange im Teenageralter? Insbesondere das Spielen mit dem Schnuller im Mund oder das andauernde Drücken des Saugers gegen die Vorderzähne können Gründe für eine spätere Kieferfehlstellung oder Kieferverformung sein.

    Um einer Kieferfehlstellung vorzubeugen, sollten Babys circa ab dem 9. bzw. 10. Monat auf den Schnuller verzichten. Ungefähr ab diesem Zeitpunkt wird ihr physiologisches Saugbedürfnis von einem erhöhten Kaubedürfnis abgelöst. Je älter die Kinder werden, desto mehr haben sie sich an das beruhigende Nuckeln gewöhnt. Mit spielerischen Tricks kann die Entwöhnung den Kleinen sogar Spaß machen!

    Spielerisch fällt die Schnuller-Entwöhnung leichter. Mit unserem Lutschkalender oder den Geschichten über die Schnuller Fee holen Sie die Kleinen ins Boot und die Entwöhnung kann sogar Spaß machen.

  • Wie kann ich meinem Baby beim Zahnen helfen?

    Zwischen dem 6. und dem 8. Monat beginnen die meisten Babys zu zahnen – einige früher, einige später. Die Wangen sind gerötet und heiß, das Zahnfleisch ist geschwollen und rot. Viele Kleinkinder bekommen Fieber oder Durchfall.

    Die meisten Babys stecken in dieser Phase immer wieder die eigenen Händchen sowie sämtliche greifbaren Gegenstände – natürlicherweise auch unsaubere Dinge – in den Mund. Sie kauen darauf herum, um an den betroffenen Stellen intuitiv Gegendruck zu erzeugen.

    Kühle Gegenstände schaffen Erleichterung: Geben Sie Ihrem Kind einen gekühlten Beißring (ohne Weichmacher) oder festes Gemüse aus dem Kühlschrank, etwa Kohlrabi- oder Karottensticks.

  • Warum sind gesunde Milchzähne so wichtig?

    Ab dem ersten Milchzahn sollten Sie bei Ihrem Kind auf Zahnhygiene achten: die Milchzähne, auch wenn sie nach ein paar Jahren ausfallen, sind die Basis für gesunde bleibende Zähne. Milchzähne fungieren als Platzhalter und sollten optimal gepflegt werden, bis die bleibenden Zähne kommen.

    Fluoride sind wichtig und stärken den Zahnschmelz: Bis zum zweiten Geburtstag sollten die Zähnchen 2 mal täglich mit einer fluoridierten Kinderzahnpasta und einer Kinderzahnbürste mit weichen Borsten geputzt werden. Ob eine systemische Fluoridversorgung (z.B. in Tablettenform) nötig ist, klären wir mit Ihnen persönlich.

    Für Babyzähnchen ist die tägliche Fluoridierung mit einer reiskorngroßen Menge fluoridhaltiger Zahnpasta in der Regel ausreichend.

  • Warum ist die Nuckelflasche schädlich?

    Trinkt das Kind am Tag mehrmals aus der Flasche, haben die Bakterien einen guten Nährboden! Fast jedes Getränk außer Wasser kann Milchzahnkaries auslösen: Milch, Pulvergetränke, gesüßter Tee, Saft. Mit der Nuckelflasche oder Trinkflaschen werden die Frontzähne immer wieder mit zucker- und/oder säurehaltiger Flüssigkeit benetzt und der Speichel hat wenig Spülwirkung. Kinder, die frühzeitig von der Nuckelflasche entwöhnt werden, haben ein deutlich geringeres Kariesrisiko. Die Kleinen sollten sich deshalb frühzeitig an das Trinken aus dem Becher gewöhnen.

    Ab dem 8. Monat sind die Kleinen bereits in der Lage, aus dem Becher zu trinken.

  • Wann zum ersten Mal zum Kinderzahnarzt?

    Schon ab dem ersten Zahn sollten Sie mit Ihrem Kind zu uns in die Zahninsel kommen. Beim ersten Termin lernen sich Eltern, Baby und Kinderzahnarzt gegenseitig kennen. Meist genügt ein kurzer Blick in den Mund, um zu erkennen, ob alles in Ordnung ist. Wir geben Ihnen als Patienten-Eltern Tipps, wie sich die Mundhygiene spielerisch in den Alltag integrieren lässt und beraten Sie zu zahngesunder Ernährung.

    Sobald der erste Milchzahn da ist, empfehlen wir die Premiere beim Kinderzahnarzt, um Ihr Baby mit der Routine in der Kinderzahnarztpraxis vertraut zu machen.

Nursery school children

  • Wie lernen Kinder richtig Zähne zu putzen?

    Ab circa 3 Jahren dürfen die Kleinen ihre Zähne schon mit einer elektrischen Zahnbürste für Kinder putzen.

    In unserer Zahnputzschule machen wir die Kleinen mit der KAI-Systematik vertraut. Zuerst werden die Kauflächen geputzt, dann die Außenseiten und zum Schluss die Innenflächen.

    • K = Kauflächen der Zähne

    • A = Außenseiten der Zähne

    • I = Innenseite der Zähne

    Bei eng stehenden Zähnen sollten Sie Ihr Kind möglichst früh an den Gebrauch von Zahnseide gewöhnen, um die Zahnzwischenräume zu putzen.

    Nutzen Sie die Kooperationsbereitschaft Ihrer Kinder – je ausgeruhter die Kleinen sind, desto besser machen sie mit!

  • Wann ist die beste Uhrzeit für den Zahnarztbesuch?

    Vormittagstermine sind für Kindergarten- oder noch jüngere Kinder am besten geeignet. Wenn die Kinder gut ausgeruht und frisch zu uns kommen, können wir wesentlich größere Behandlungserfolge erzielen als bei Nachmittagsterminen, wenn die Kleinen müde und dadurch deutlich weniger kooperativ sind.

    Bitte bleiben Sie während des Termins im Hintergrund und überlassen Sie uns für die Zeit der Behandlung die Führung. Auch das erhöht die Kooperationsbereitschaft der Kleinen.

    Nutzen Sie die Kooperationsbereitschaft Ihrer Kinder – je ausgeruhter die Kleinen sind, desto besser machen sie mit!

  • Ab wann ist eine Zahnversiegelung sinnvoll?

    Zähne, die frisch durchgebrochen sind, gelten als sehr kariesanfällig, denn ihr Schmelz ist noch wenig widerstandsfähig. Sobald alle Backenzähne vollständig da sind, raten wir bei stark zerfurchten Kauflächen zur Zahnversiegelung, um das Zähneputzen zu erleichtern.

    Eine Fissurenversiegelung glättet die Oberfläche des Backenzahns, erleichtern die Zahnhygiene und reduziert die Kariesanfälligkeit.

  • Wann ist eine kieferorthopädische Frühbehandlung nötig?

    In seltenen Fällen ist es notwendig, dass eine sogenannte kieferorthopädische Frühbehandlung schon im Alter von circa 6 Jahren durchgeführt werden muss, so beispielsweise bei


    • deutlichen Zahn- und Kieferfehlstellungen,

    • schädlichen Angewohnheiten wie anhaltendem Daumenlutschen,

    • frühzeitigem Verlust von Milchzähnen.


    Der Kieferorthopäde in der Zahninsel empfiehlt einen sogenannten Platzhalter, wenn Ihr Kind bereits vor dem Zahnwechsel einen Zahn – zum Beispiel durch tiefe Karies – verliert. Die Spange hält die Lücke offen für den späteren bleibenden Zahn und sorgt dafür, dass ein korrekter Biss erhalten bleibt.

    Ihr Kieferorthopäde kann die Wachstumsphase Ihres Kindes optimal ausnutzen, um das Risiko einer Fehlstellungen zu reduzieren.

Primary school children

  • Zähneputzen in der Phase des Zahnwechsels

    Wenn das Kind in die Schule kommt, beginnen die Milchzähne auszufallen und die ersten bleibenden Zähne kommen! Das Nachputzen durch ein Elternteil ist in dieser Phase noch sehr wichtig. Ab dem ersten bleibenden Zahn sollte eine Junior-Zahnpasta verwendet werden. Dank eines höheren Fluoridgehalts schützt die Junior-Zahncreme die bleibenden Zähne optimal vor Karies.

    Oft werden die Bereiche um die Wackelzähne beim Putzen vernachlässigt, weil jede Berührung unangenehm ist.

    Ein leichter Gegendruck erleichtert das Putzen des Wackelzahns: Um den Wackelzahn außen zu putzen, kann von innen mit der Zunge stabilisieren werden; um ihn innen zu putzen, kann von außen vorsichtig mit dem Finger Gegendruck erzeugt werden.

    Bis die Kinder gelernt haben, flüssig Schreibschrift zu schreiben, sollten Sie als Eltern regelmäßig nachputzen. Das ist in der Regel bis zur zweite Klasse.

  • Was sind Kreidezähne?

    Immer mehr Kinder leiden an so genannten Kreidezähnen „Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation”, einer Erkrankung des Zahnschmelzes: dieser bildet sich nicht mehr vollständig aus, ist weich und die Zähne werden brüchig und sind extrem anfällig für Karies. Die Symptome für Kreidezähne machen sich erst nach dem Durchbruch der Zähne – oft zunächst mit kreidigen Flecken auf der Zahnoberfläche – bemerkbar.

    Im Rahmen unser Intensivprophylaxe versorgen wir betroffene Zähne frühzeitig und reichhaltig mit Fluorid. In einem weiteren Schritt werden Fissuren versiegelt oder mit einer speziellen Füllung versorgt, damit sie weniger empfindlich sind. Bei schwerwiegenden Schmelzstörungen müssen auch manchmal Überkronungen der Kreidezähne in Betracht gezogen werden.

    Bei guter Pflege haben Kreidezähne trotz stark erhöhtem Kariesrisiko die Chance, langfristig gesund zu bleiben.

  • Die ersten bleibenden Backenzähne

    Die „Sechser“ sind die sechsten Zähne in der Zahnreihe und die ersten bleibenden großen Backenzähne (1. Molaren). Sie brechen hinter den jeweils letzten Milchzähnen durch. Viele Eltern bemerken nicht, dass die neuen Zähne kommen und erwarten, dass vorher ein Milchzahn ausfallen muss – nicht so bei den großen bleibenden Backenzähnen, die zusätzlich hinter dem letztem Milchbackenzahn wachsen!

    Es ist wichtig, ab dem sechsten Lebensjahr Ihres Kindes, regelmäßig zu kontrollieren, ob die Sechser durchbrechen, um sie von Anfang an gut zu putzen. Ebenso wichtig ist, dass diese Zähne eine Fissuren-Versiegelung erhalten, sobald sie vollständig erreichbar sind.

    Die ersten Backenzähne kommen oft unbemerkt und können daher bei der Zahnhygiene leicht übersehen werden.

  • Prophylaxe-Programm für Kinder ab 6 Jahre

    Mit den bleibenden Zähnen wird die Prophylaxe beim Zahnarzt besonders wichtig. Schließlich sollen die neuen Zähne ein Leben lang halten und gesund bleiben. Ab dem sechsten Geburtstag übernimmt die gesetzliche Krankenkasse sogenannte Individualprophylaxe-Leistungen.

    Für Kinder ab 6 Jahre sieht die gesetzliche Krankenkasse das sog. Individualprophylaxe-Programm vor.

  • Stellung des Kiefers und der Zähne

    Gemeinsam mit den Kieferorthopäden der Zahninsel kontrollieren wir während des Zahnwechsels regelmäßig die Stellung der Zähne Ihres Kindes.

    Manchmal treten die bleibenden Zähne neben den noch vorhandenen Milchzähnen durch. Das ist zunächst kein Grund zur Beunruhigung. Ob man etwas gegen diese sogenannten „Haifischzähne“ unternehmen muss, hängt vom Einzelfall ab.

    In Einzelfällen, etwa bei extremen Engstand, kann es notwendig sein, schon im Grundschulalter eine kieferorthopädische Behandlung durchzuführen.

  • Individueller Zahnschutz für den Sport

    Viele Kinder entscheiden sich im Grundschulalter für eine bestimmte Sportart. Um Verletzungen des Kiefers oder der Zähne vorzubeugen, gehört bei einigen risikoreichen Sportarten wie Hockey, Eishockey oder Handball ein professioneller Zahnschutz unbedingt zur Ausrüstung dazu. Er schützt die Zähne vor Unfällen und damit vor Schmerzen und kostenaufwendigen Folgeschäden.

    Ein individuell angefertigter Mundschutz drückt nicht und beeinträchtigt nicht beim Sprechen oder Trinken.

  • Wenn alles wichtiger ist als regelmäßige Prophylaxe ...

    Jugendliche beenden ihren Zahnwechsel in der Regel im Alter zwischen 14 – 15 Jahren. Gleichzeitig kommt es auch zur ersten großen Hormonumstellung – willkommen in die Pubertät! Jetzt haben Teenager meistens alles andere im Sinn als gesunde Zähne, gesunde Ernährung und häusliche Zahnpflege. Gerade deshalb ist die regelmäßige Prophylaxe in diesem Alter sehr wichtig. Bestehen Sie darauf, dass Ihre Heranwachsenden weiterhin regelmäßig mindestens halbjährlich zu uns in die Praxis kommen.


    Oft bleiben die Schäden, die in dieser Lebensphase entstehen, ein ganzes Erwachsenenleben erhalten.

    Eine Pubertätsgingivitis (Zahnfleischentzündung in der Pubertät) kann den Grundstein für eine spätere, chronische Parodontalerkrankung im Erwachsenenalter legen.

  • Müssen Weisheitszähne gezogen werden?

    Im Teenageralter sollte geklärt werden, ob Weisheitszähne angelegt sind. Wenn ja, muss beurteilt werden, ob sie genügend Platz im Kiefer finden. Sollte dies nicht der Fall sein, ist häufig eine Entfernung angeraten, weil ansonsten langfristig Probleme auftreten können. Wir beraten individuell.

    Für eine unkomplizierte Extraktion von Weisheitszähnen gibt es ein optimales Zeitfenster: sie sitzen nicht mehr zu tief im Knochen und das Wurzelwachstum ist noch nicht weit fortgeschritten.

  • Was tun bei einem Zahnunfall?

    Gerade im Teenager-Alter häufen sich Zahnunfälle beim Sport oder Skaten. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt. Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammengestellt, was zu tun und was zu unterlassen ist, wenn sich Ihr Kind einen Zahn ausgeschlagen oder es zu einem so genannten Frontzahntrauma kommt.

    Tipps zusammengestellt, was zu tun und was zu unterlassen ist, wenn sich Ihr Kind einen Zahn ausgeschlagen oder es zu einem so genannten Frontzahntrauma kommt.

    Bewahren Sie einen ausgeschlagenen Zahn in einer so genannte Zahnrettungsbox auf und kommen Sie so schnell wie möglich zu uns in die Praxis.

bottom of page