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Kieferorthopäde für Kinder – wir beugen Zahnfehlstellung & Kieferfehlstellung vor

Im Kindesalter lässt sich nicht nur die Zahnstellung korrigieren; Ihr Kieferorthopäde kann aufgrund der Tatsache, dass sich die Kinder noch im Wachstum befinden, die Entwicklung der Gesichtsknochen lenken, Fehlstellungen vermeiden und somit das ästhetische Erscheinungsbild optimieren.

Bei manchen Kindern, die durch Karies einen Milchzahn verloren haben, empfehlen wir von Fall zu Fall die Eingliederung eines Platzhalters, um eine optimale Entwicklung des Kauorgans zu gewährleisten.

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Eine Frühbehandlung kann die Behandlungszeit im Jugendalter verkürzen!

Der offene Biss – vom falschen Nuckeln zur Kieferfehlstellung

Bereits im Babyalter wirken während des Saugens und Nuckelns unkontrollierte, permanente Kräfte auf die Zähne. Diese Kräfte können eine Kieferfehlstellung verursachen und die Zähne in ihrer Position verändern. Andauerndes oder falsches Nuckeln kann schon früh den Weg für den so genannten offenen Biss oder hervorstehende "Hasenzähne" bereiten. Durch das Nuckeln verschieben sich die Zähne derart, dass die oberen und unteren Schneidezähne beim Zubeißen nicht mehr aufeinander treffen – sie beißen praktisch ins Leere.

Um die Zähne schließlich zurück in die richtige Position zu bewegen, braucht es erneut gezielt eingesetzte Kräfte – diesmal im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung, durch die eine Zahnfehlstellung oder Kieferfehlstellung behoben werden kann.

Ihr Kieferorthopäde in der Zahninsel in München empfiehlt Eltern, sich mit Ihrem Kind erstmals im 8. bis 9. Lebensjahr in der Praxis vorzustellen. Ist ein Kind jedoch beispielsweise familiär vorbelastet, kann in Einzelfällen schon eine Frühbehandlung im 6. Lebensjahr, nach dem Durchbruch der ersten bleibenden Zähne ratsam sein. Im Zuge regelmäßiger Kontrollen hat auch Ihr Kinderzahnarzt in der Zahninsel die Gebissentwicklung Ihres Kindes im Blick.

Angewohnheiten, sogenannte Habits, wie lange Schnullerbenutzung oder Daumenlutschen führen bei manchen Kindern zu Zungenfehlfunktionen und erfordern mitunter eine Mundvorhofplatte zur Regulation, um spätere Zahnfehlstellungen zu vermeiden.

Wann sollte mein Kind zum ersten Mal zum Kieferorthopäden?

Platzhalter im Milchgebiss: festsitzend oder herausnehmbar

Vor allem Backenzähne haben im Milchgebiss eine wichtige Platzhalterfunktion für die zweiten Zähne. Wenn Ihr Kind bedingt durch Karies vorzeitig einen oder mehrere Backen- oder Frontzähne verliert, kann die Funktion und Entwicklung des gesamten Kauorgans empfindlich gestört werden. In solchen Fällen empfehlen wir die Eingliederung eines Platzhalters.

Ob dabei ein festsitzender oder herausnehmbarer Platzhalter zu bevorzugen ist, entscheidet der Kieferorthopäde individuell und bespricht sich interdisziplinär mit Ihrem Kinderzahnarzt und Ihnen als Eltern. 

Festsitzende Platzhalter – komfortable Lösung für Kind und Eltern

Fehlt nur ein einzelner Milchzahn im Seitenbereich, gibt es die Möglichkeit einer festsitzenden Lösung, das heißt, der Platzhalter ist am benachbarten Milchzahn oder bleibenden Zahn befestigt. Er besteht aus einem kieferorthopädischen Band mit kleinem Metallbügel, der die Lücke bis zum nächstliegenden Nachbarzahn abstützt. 

Der festsitzende Platzhalter ist für Kind und Eltern in der Regel die bequemere Lösung, da er schlichtweg im Mund bleibt und nicht rausgenommen werden kann. Selbstverständlich lässt sich der festsitzende Platzhalter problemlos entfernen, wenn der neue Zahn erscheint.

Herausnehmbare Platzhalter – eine flexible Alternative

Sollte die auszufüllende Lücke größer sein, also der Verlust mehrerer Milchzähne ausgeglichen werden, empfehlen wir einen herausnehmbaren Platzhalter. Der herausnehmbare Platzhalter muss nur nachts getragen werden. Der herausnehmbare Platzhalter ist von der Handhabung vergleichbar mit einer lockeren Spange und in vielen bunten Farben erhältlich.

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